Vom Moralin zum Management

Jobo72's Weblog

Werner Kunz argumentiert für einen Paradigmenwechsel im Umweltschutz.

Der Umweltschutz ist seit den 1970er Jahren über sein Ziel, die Natur und die Artenvielfalt zu schützen, weit hinausgeschossen. Die Ganzheitlichkeit seines Ansatzes ist kein Fortschritt, sondern gefährdet Tier- und Pflanzenarten. Er muss daher zurückgefahren werden auf ein vernünftiges Maß an Normen und Handlungen, wobei der Eingriff in die Natur ein wichtiges Element darstellt. Denn: Dass es Tieren und Pflanzen ohne menschliche Intervention besser geht, ist ein ideologisch gefärbter Mythos.

Werner Kunz, zuletzt Professor für Genetik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, spricht Klartext. Seine Thesen sind provokant und zugespitzt, gleichwohl sachlich begründet. Es sind keine Stammtischfloskeln, mit denen er argumentiert, sondern wissenschaftliche Expertise. Ausgehend von der eingangs erwähnten Diagnose entwirft er kenntnisreich eine Therapie: Habitatmanagement. Das bedeutet: Gezielte Eingriffe in das Ökosystem regulieren die Bestände und sorgen für den Erhalt der Biodiversität.

Für dieses Projekt legt er umfangreiches Datenmaterial vor, wertet es nach…

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